Kraniche vor dem Fuji - Kakemono in der Tradition der Kano-Schule

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Artikel-Nr.: 6330
  • Höhe:
    162 cm
  • Breite:
    41 cm
  • Entstehungszeit:
    Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki:
    Knochen
  • Material Honshi:
    Seide
  • Technik:
    Handmalerei

Mit feiner Zurückhaltung und vollendeter Balance zeigt dieses Kakemono aus der späten Meiji-Zeit zwei Kraniche, die in stiller Anmut vor dem majestätischen Fuji verweilen. Die dezente Farbigkeit und großzügige Leere lassen das Auge zur Ruhe kommen, während die präzise Ausführung auf feiner Seide den hohen Anspruch traditioneller japanischer Malerei widerspiegelt. Die Jikusaki aus Knochen unterstreichen den edlen Charakter des Werkes.

Das Gemälde trägt die Stempel von Kano Eishin und Kano Yoshinobu, ist jedoch nicht von diesen Meistern selbst geschaffen worden. Vermutlich stammen die Stempel aus Respekt vor der künstlerischen Tradition oder als bewusste Referenz an den Stil der berühmten Kano-Schule, deren Einfluss noch lange nach der aktiven Zeit der genannten Künstler fortwirkte. Solche Signaturen und Siegel wurden häufig von Schülern oder späteren Nachfolgern genutzt, um ihre Zugehörigkeit zu dieser angesehenen Maltradition zu betonen.

Dieses Werk ist ein stimmungsvolles Beispiel für die Verbindung von Naturmotiven und symbolischer Bedeutung: Die Kraniche stehen für Langlebigkeit und Glück, der Fuji für Beständigkeit und Erhabenheit. Gemeinsam entfalten sie eine zeitlose Ausstrahlung, die sowohl Sammler als auch Liebhaber klassischer japanischer Kunst in ihren Bann zieht.

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