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Naturstille

Kakemono, Unikat, 202 x 61 cm
Artikelnummer: 6343
  • Höhe 202 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Mikami Kyokuhō

265,00 €

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Artikelbeschreibung

In harmonischer Farbgebung zeigt dieses Werk mit dem Stempel von Mikami Kyokuho eine zarte Szene aus der japanischen Natur. Zwischen fein ausgearbeiteten Bambusblättern leuchten rote Beeren, deren kräftiger Farbton einen lebendigen Kontrast zum ruhigen Grundton der Seide bildet. Auf einem der Zweige sitzt ein kleiner Vogel, dessen Haltung Ruhe und Wachsamkeit zugleich ausstrahlt.

Die Komposition zeugt von der meisterhaften Kontrolle des Künstlers über Linie und Farbe – jede Bewegung des Pinsels folgt einem klaren Rhythmus, der die natürliche Balance zwischen Energie und Gelassenheit spürbar macht. Die leuchtenden Rot- und Grüntöne sind subtil abgestimmt und verleihen dem Gemälde eine warme, fast meditative Ausstrahlung.

Gemalt auf feiner Seide in der Showa-Zeit, mit Jikusaki aus Knochen, steht dieses Werk exemplarisch für die Verbindung von traditioneller japanischer Ästhetik und moderner Ausdruckskraft. 

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Mikami Kyokuhō
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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