Pagode auf der Klippe - Kakemono Kano Shushin
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Höhe:190 cm
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Breite:37 cm
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Entstehungszeit:Meiji (1868–1912)
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Jikusaki:Knochen
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Material Honshi:Papier
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Technik:Handmalerei
Dieses feinsinnige Kakemono aus der Meiji-Zeit zeigt eine reduzierte, aber ausdrucksstarke Landschaft, die den Blick auf eine Pagode lenkt, die hoch oben auf einer steilen Klippe thront. Mit lockerer Tuschemalerei sind Felsen und Nebelschwaden angedeutet, wodurch eine geheimnisvolle, fast spirituelle Stimmung entsteht. Die Pagode, klein in der Ferne, wird so zum stillen Zentrum des Bildes, das Beständigkeit und Ruhe verkörpert.
Das Werk wurde auf feiner Seide ausgeführt und trägt den Stempel von Kano Shushin. Durch den sparsamen Einsatz von Tusche und die bewusste Betonung leerer Flächen entsteht ein kraftvolles Spiel von Andeutung und Offenheit. Die Jikusaki aus Knochen fügen sich harmonisch in die Gesamtwirkung ein und betonen den hochwertigen Charakter dieser Hängerolle.
In seiner Zurückhaltung liegt die poetische Kraft dieses Gemäldes: Es ist ein Werk, das den Betrachter zur Kontemplation einlädt und die Verbindung von Natur, Architektur und Spiritualität spürbar macht. Ein eindrucksvolles Stück japanischer Maltradition, das zugleich Schlichtheit und Tiefe in sich vereint.