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Alte Landschaft mit Segelboot

Kakemono, Unikat, 98 x 67 cm
Artikelnummer: 5037

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 98 cm
  • Breite 67 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus dem Dunst einer weiten Wasserfläche erhebt sich am oberen Bildrand eine sanft geschwungene Bergkuppe, an deren Fuß sich Nebelschwaden auflösen. Am rechten Bildrand gleitet ein kleines Segelboot über das Wasser, während links mit wenigen dunklen Tuschetupfen angedeutete Bäume und Felsen die Uferlinie markieren – eine reduzierte, von der Zen-inspirierten Tuschemalerei geprägte Landschaftskomposition.

Die zurückhaltende, fast monochrome Farbgebung und die großzügig freigelassenen Flächen lassen viel Raum für die Fantasie des Betrachters und erzeugen eine stille, kontemplative Weite. Als Zeitzeugnis aus der späten Edo- oder frühen Meiji-Periode trägt das Papier sichtbare, altersbedingte Gebrauchsspuren, und im oberen Bereich des Honshi findet sich ein kleiner Defekt – Spuren, die dem Werk seine unverwechselbare, historisch gewachsene Patina verleihen.

Gemalt wurde die Landschaft von Hand auf Papier, eingefasst in eine Bordüre aus Papier und Seidenbrokat mit hölzernen Jikusaki. Für Sammler von Antiquitäten ist dieses Kakemono ein authentisches Zeugnis traditioneller japanischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.