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Aufgehende Sonne

Kakemono, Unikat, 177 x 42 cm
Artikelnummer: 3376

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Über einer ruhigen Wasserfläche steigt eine zart rosa getönte Sonne empor, während sich im Vordergrund eine kräftige Welle auftürmt und in feinen, geschwungenen Linien nach oben strebt. Die Komposition lebt von diesem Kontrast zwischen der stillen Weite des Himmels und der Bewegung des Wassers, wodurch eine fast andächtige Morgenstimmung entsteht.

Sonnenaufgang und Welle sind in der japanischen Kunst ein beliebtes Motiv mit auspizösem Charakter: Sie stehen für einen Neuanfang, Kraft und ungebrochene Energie und wurden gern verschenkt, um einer Familie oder einem Unternehmen Glück für die Zukunft zu wünschen. Die reduzierte Bildsprache – wenig mehr als Sonne, Welle und Papierton – verleiht dem Motiv zusätzliche Klarheit und Ruhe.

Das Kakemono stammt aus der Taishô-Zeit und wurde von Hand auf Papier gemalt, die Aufhängung ist mit hölzernen Jikusaki versehen. Die Signatur des Malers am unteren Bildrand bestätigt die Ausführung als eigenhändiges Unikat. Ein stilvolles Rollbild für alle, die ein kraftvolles, zugleich meditatives Motiv der traditionellen japanischen Malerei suchen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.