Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Ayu-Fische in der Strömung

Kakemono, Unikat, mit Box, 215 x 60 cm
Artikelnummer: 6382
  • Höhe 215 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Horita Hidesō

380,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Ein klarer Bach schlängelt sich durch das Bild, über dem sich zarte, in kühlem Grün gehaltene Ahornzweige ausbreiten. Unter ihnen gleiten mehrere Fische ruhig durchs Wasser, während einer von ihnen mit einer eleganten Bewegung aus der Oberfläche springt. Die Szene fängt einen flüchtigen, aber lebendigen Moment der Natur ein – das Spiel von Bewegung, Licht und Stille. 

Die harmonische Verbindung von Wasser, Blattwerk und Tier schafft ein Gefühl von Frische und Leichtigkeit, das typisch für die Naturdarstellungen der Meiji-Zeit ist. Die fein abgestuften Farbverläufe und die präzise Linienführung zeugen von technischer Meisterschaft und einer tiefen Sensibilität für Rhythmus und Balance. 

Auf Seide gemalt, mit Jikusaki aus Knochen, datiert in die Meiji-Zeit. Der Stempel verweist auf Horita Hidesō. Das Werk kommt in einer signierten Holzbox.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Horita Hidesō
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen