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Bambushain in den Bergen

Kakemono, Unikat, 215 x 49 cm
Artikelnummer: 3817

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 215 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen schroffen, im Nebel verschwimmenden Gipfeln liegt ein dichter Bambushain, in dessen Schutz sich eine kleine, strohgedeckte Hütte duckt – ein stilles, fast meditatives Bergpanorama, das die Sehnsucht nach Rückzug und Naturverbundenheit einfängt. Ein schmaler Pfad windet sich am Fuß der Felsen entlang und verliert sich zwischen den schlanken Halmen, während ein kleines Fenster der Hütte einen warmen Farbtupfer setzt.

Mit feinen, locker gesetzten Pinselstrichen entstehen die zahllosen Bambusblätter, während weichere Lavuren die Felsen in Nebelschwaden auflösen lassen und dem Bild eine spürbare Räumlichkeit verleihen. Der Bambus selbst gilt in der japanischen Bildsprache als Symbol für Beständigkeit und stille Kraft. Gemalt auf Papier in der Shôwa-Zeit, ist das Rollbild klassisch mit Achsenenden aus Holz montiert und zeugt von der ruhigen Könnerschaft eines geübten Landschaftsmalers.

Als handgemaltes Unikat vereint dieses Kakemono Weite und Stille in einem Bild und entfaltet sich als kontemplativer Blickpunkt in jedem Raum, der einen Hauch traditioneller japanischer Landschaftskunst und ihrer Sehnsucht nach ländlicher Ruhe sucht. Seine zurückhaltende Farbpalette fügt sich zudem harmonisch in nahezu jede Einrichtung ein.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.