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Bauernhaus am Fluss im Bergnebel

Kakemono, Unikat, 184 x 60 cm
Artikelnummer: 3787

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen sanft ansteigenden Hügeln liegt ein strohgedecktes Bauernhaus, eingebettet in dunkles Nadelgehölz, während sich dahinter blaugraue Berggipfel in dichtem Morgennebel auflösen. Am Fluss, der sich am unteren Bildrand entlangschlängelt, ist ein kleines Boot mit einer Figur zu erkennen, das die Szenerie um ein Element menschlichen Lebens ergänzt und dem Betrachter einen Weg in die Bildtiefe eröffnet.

Die Farbgebung ist zurückhaltend und atmosphärisch: Gedämpfte Grün-, Blau- und Erdtöne verschmelzen mit den nebligen Passagen, sodass die Grenze zwischen fester Form und diffusem Dunst stellenweise bewusst verwischt bleibt. Diese Maltechnik erzeugt eine spürbare Stille und lässt die Landschaft wie einen flüchtigen, gerade erst wahrgenommenen Moment erscheinen. Signatur und rotes Siegel sind unten rechts angebracht.

Ausgeführt auf Papier und montiert in einer warmen, ockerfarbenen Seidenbordüre mit zartem Rautenmuster, stammt dieses Werk aus der Shôwa-Zeit. Solche ruhigen Dorf- und Flusslandschaften gehören zu den beliebtesten Motiven der japanischen Landschaftsmalerei und vermitteln ein Gefühl von ländlicher Beschaulichkeit, das auch heute noch unmittelbar berührt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.