Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Bergdorf im Morgennebel

Kakemono, Unikat, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 5362

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In feinen, locker gesetzten Tuschelinien erhebt sich auf diesem Kakemono eine schroffe Gebirgskette, an deren Fuß sich ein kleines Dorf mit einfachen Häusern in den Nebel schmiegt. Der bewusst freigelassene, helle Papiergrund lässt die Berge wie aus dem Dunst auftauchen und verleiht der Komposition eine schwebende, fast unwirkliche Leichtigkeit.

Solche in sich ruhenden Berglandschaften stehen in der Tradition der chinesisch inspirierten Landschaftsmalerei und laden den Betrachter zu einer stillen, meditativen Reise durch die dargestellte Szenerie ein. Ein kleines rotes Siegel neben der Signatur bestätigt die Autorenschaft des Werks.

Gemalt auf Papier, stammt dieses handgemalte Unikat aus der Taishô-Zeit und zählt damit zu den älteren Stücken seiner Art. Für Sammler historischer japanischer Landschaftsmalerei ist dieses ruhige, atmosphärische Kakemono eine besonders stimmungsvolle Ergänzung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.