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Berggipfel mit Wasserfall und Dorf

Kakemono, Unikat, 203 x 46 cm
Artikelnummer: 4357

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 203 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein mächtiger, in feinen Grautönen modellierter Gipfel erhebt sich über einem schmalen Wasserfall, der sich zwischen dunklen Kiefern hindurch in die Tiefe stürzt. Am Fuß des Berges duckt sich ein kleines Dorf mit strohgedeckten Häusern in den Schnee, begleitet von einer schlanken Pagode am rechten Bildrand.

Diese Verbindung aus majestätischem Gipfel, herabstürzendem Wasser und menschlicher Behausung ist ein wiederkehrendes Motiv der japanischen Landschaftsmalerei, das die Größe der Natur und die Bescheidenheit des menschlichen Lebensraums einander gegenüberstellt. Die begleitende Kalligrafie mit rotem Künstlersiegel verleiht dem Werk eine zusätzliche literarische Tiefe.

Das Rollbild entstand in der Shôwa-Zeit auf feinem Papier und ist in einer aufwendig gemusterten Seidenbrokat-Einfassung montiert. Die klare vertikale Bildachse und der ruhige Farbklang aus Schwarz, Grau und gedämpftem Weiß machen dieses Kakemono zu einem stimmungsvollen Highlight für Sammler traditioneller Bergdarstellungen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.