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Berghütte am Wasserfall

Kakemono, Unikat, 205 x 68 cm
Artikelnummer: 4331

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 205 cm
  • Breite 68 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen mächtigen, grün bewachsenen Felswänden stürzt ein Wasserfall in die Tiefe, während sich am Fuß der Schlucht, halb verborgen zwischen Bäumen, eine kleine Berghütte an den Hang schmiegt.

Der Maler kombiniert kräftige Grüntöne in Laub und Moos mit den kühlen Blau- und Grautönen des fallenden Wassers, wodurch die Landschaft eine für japanische Rollbilder ungewöhnlich lebendige Farbigkeit erhält. Die Komposition führt den Blick von den hoch aufragenden Felsen bis hinab zum ruhigen Flusslauf im Vordergrund. Entstanden in der Shôwa-Zeit auf Seide, sind die Jikusaki-Enden aus Kunststoff gefertigt.

Motive mit Wasserfällen und abgeschiedenen Berghütten stehen in der japanischen Landschaftsmalerei traditionell für Rückzug und inneren Frieden. Dieses farbenfrohe Kakemono ist ein besonders lebendiges Beispiel dieser Bildtradition und ein reizvoller Blickfang für jeden Sammelraum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.