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Bergkette im Morgenrot

Kakemono, Unikat, mit Box, 124 x 66 cm
Artikelnummer: 5366

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 124 cm
  • Breite 66 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Schroff und wuchtig erhebt sich auf diesem Kakemono eine dunkle Gebirgskette gegen einen warmen, goldgelben Himmel, in dem eine kleine, kräftig rot gemalte Sonne den einzigen Farbkontrast setzt. Am Fuß der Berge zieht sich ein dichter Kiefernwald entlang, dessen Silhouetten in feinen, fast kalligrafischen Pinselstrichen ausgeführt sind.

Die reduzierte, kraftvolle Bildsprache erinnert an die Morgenstunden im Hochgebirge, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Bergspitzen erreichen, und vermittelt eine Stimmung von Erhabenheit und Stille. Solche Motive wurden gerne gewählt, um einem Raum eine ruhige, meditative Ausstrahlung zu verleihen.

Gemalt auf Seide, mit einem Jikusaki aus Knochen, stammt dieses handgemalte Unikat aus der Shôwa-Zeit. Dieses Kakemono kommt in einer Holzbox (Tomobako) und ist eine eindrucksvolle Wahl für alle, die sich von der stillen Kraft japanischer Berglandschaften angesprochen fühlen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.