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Berglandschaft im Nebel

Kakemono, Unikat, 194 x 34 cm
Artikelnummer: 4170

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 34 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Schroffe Felsen und knorrige Kiefern ragen aus dichtem Nebel empor, während sich darunter ein ruhig fließender Fluss mit rundgeschliffenen Steinen durch das Bild zieht. Die feine Abstufung der Tuschetöne erzeugt eine spürbare Tiefe und lässt die Landschaft in verschiedenen Nebelschichten verschwimmen.

Diese Art der atmosphärischen Landschaftsmalerei, bei der Berge und Bäume nur andeutungsweise aus dem Dunst hervortreten, zählt zu den klassischen Themen der chinesisch inspirierten japanischen Tuschemalerei und vermittelt eine stille, kontemplative Stimmung.

Das Bild ist auf Papier gemalt und mit einem Rollstab mit Griffen aus Keramik versehen; es stammt aus der Shôwa-Zeit. Die kleine Signatur am unteren Bildrand rundet die Komposition ab. Dieses Kakemono eignet sich hervorragend für Liebhaber ruhiger, naturverbundener Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.