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Berglandschaft im Nebel

Kakemono, Unikat, mit Box, 195 x 54 cm
Artikelnummer: 6052

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kawabata Gyoku von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kawabata Gyoku
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zart verwischte Tuschetöne lassen schroffe Felsformationen und knorrige Kiefern aus dichtem Nebel hervortreten, während im Hintergrund sanft angedeutete Bergketten die Tiefe der Landschaft andeuten. Die Komposition lebt von dem bewussten Wechselspiel aus dicht gemalten, dunklen Partien und großzügig freigelassenen, hellen Flächen, die den Eindruck von Wolken und aufsteigendem Dunst erzeugen. Es ist eine typische Landschaftsmalerei im Stil der chinesisch geprägten Suiboku-Tradition, wie sie in Japan lange Zeit hochgeschätzt wurde.

Das auf Seide gemalte Kakemono trägt Signatur und Stempel des Künstlers Kawabata Gyoku und entstand in der Shôwa-Zeit. Der Jikusaki aus Knochen unterstreicht die hochwertige Verarbeitung, und das Rollbild wird inklusive einer signierten Holzbox geliefert, die zusätzlich zur Provenienz und zum Erhaltungszustand des Werkes beiträgt.

Landschaftsdarstellungen dieser Art laden zur stillen Betrachtung ein und stehen für die enge Verbindung von Mensch und Natur in der japanischen Kunsttradition. Sammler von klassischer Tuschmalerei und Liebhaber ruhiger, atmosphärischer Kompositionen finden in diesem Stück ein besonders stimmungsvolles Werk.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.