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Berglandschaft mit Boot im Nebel

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 5403

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In feinen Tuschetönen zeichnen sich schroffe Bergketten ab, die im Dunst nach oben hin allmählich verschwimmen. Zwischen moosbewachsenen Felsvorsprüngen wachsen knorrige Kiefern, während sich am unteren Bildrand ein kleines Boot ruhig über das Wasser bewegt – eine stille, fast meditative Szene aus der klassischen Landschaftsmalerei, die zum langen Verweilen einlädt.

Die Darstellung ist ganz in monochromer Tusche auf Seide gehalten, mit feinen Abstufungen von hellem Grau bis zu tiefem Schwarz, die Tiefe und Atmosphäre erzeugen. Der Maler verzichtet bewusst auf Farbe und lässt allein die Nuancen der Tusche die Stimmung von Nebel, Fels und Wasser transportieren. Signatur und rotes Siegel am unteren Bildrand weisen das Werk der Shōwa-Zeit zu.

Geliefert wird das Kakemono in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako), montiert mit goldfarbener Bordüre und Läufern aus Kunststoff. Ein zurückhaltendes, poetisches Landschaftsbild für Liebhaber der klassischen Tuschemalerei, das sich unaufdringlich in jeden Raum einfügt und zur ruhigen Betrachtung einlädt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.