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Berglandschaft mit Fischerboot am Fluss

Kakemono, Unikat, 160 x 50 cm
Artikelnummer: 4869

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 160 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Der Blick wandert zunächst über schroffe, im Dunst liegende Bergketten, ehe sich das Bild nach unten hin öffnet und in ein friedliches Flusstal übergeht. Zwischen kahlen Bäumen und blühenden Zweigen liegt ein kleines, von einem Zaun umgebenes Anwesen, während auf dem ruhigen Wasser ein einsamer Angler in seinem Boot seiner Beschäftigung nachgeht. Diese klassische Sansui-Komposition folgt der jahrhundertealten Tradition der japanischen Landschaftsmalerei, bei der Nähe und Ferne, Fels und Wasser in einem harmonischen Bildaufbau miteinander verschmelzen.

Die zarten Grün- und Erdtöne, mit denen die Hänge und Ufer koloriert sind, verleihen der Szene eine beinahe meditative Stimmung. Kleine Details wie das blaue Dach des Hauses oder die rosa blühenden Zweige am Wasser setzen behutsame Farbakzente und laden dazu ein, das Kakemono lange zu betrachten und immer neue Einzelheiten zu entdecken.

Das Motiv wurde von Hand auf Papier gemalt und stammt aus der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle besitzt Jikusaki aus Kunststoff und lässt sich klassisch aufhängen oder platzsparend verstaut aufbewahren. Als dekoratives Element bringt sie die Stille japanischer Flusslandschaften in jeden Wohnraum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.