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Berglandschaft mit Gehöft im Nebel

Kakemono, Unikat, 195 x 40 cm
Artikelnummer: 4729

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Weiche Nebelschleier ziehen über sanfte Hügelketten, während sich am Fuß eines fernen Bergmassivs ein kleines strohgedecktes Gehöft in die Landschaft schmiegt – dieses Kakemono atmet die stille Poesie eines japanischen Herbstabends. Warmes Licht scheint aus den kleinen Fenstern der Hütte und lässt eine winzige Gestalt am Weg erkennen, die dem Alltag auf dem Land nachgeht.

Im Vordergrund erheben sich dunkle, dicht gemalte Kiefern, deren kräftige Tuschetöne einen reizvollen Kontrast zu den zart lavierten, fast schwebenden Bergsilhouetten im Hintergrund bilden. Zwei kleine Vögel ziehen über die karge Weite des oberen Bildfeldes und verstärken den Eindruck von Weite und Stille, die dieses Landschaftsbild so eindrücklich vermittelt, während der grün-goldene Brokatrand die warme Farbstimmung des Bildes zusätzlich unterstreicht.

Das Bild ist auf Papier gemalt, in der Meiji-Zeit entstanden und mit einem Jikusaki aus Holz versehen. Signatur und rotes Siegel des Künstlers sind unten rechts am Bildrand angebracht. Für Sammler japanischer Landschaftsmalerei bietet dieses Rollbild eine stimmungsvolle, fein komponierte Szene voller ruhiger Naturromantik und ländlicher Idylle.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.