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Berglandschaft mit Hütte

Kakemono, Unikat, 181 x 54 cm
Artikelnummer: 5983

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 181 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus dichtem Nebel schält sich eine schroffe Bergkette heraus, an deren Fuß ein kleines Häuschen zwischen Schilf und knorrigen Bäumen Schutz zu suchen scheint – eine klassische Berglandschaft, wie sie seit Jahrhunderten in der Kano-Schule der japanischen Malerei gepflegt wurde. Kräftige, fast kalligrafisch anmutende Pinselstriche formen das Schilf im Vordergrund, während die Berge in weichen, ineinander übergehenden Tuschelavierungen die räumliche Tiefe der Szene erzeugen.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel des Malers Kano Tsunenobu, eines Namens, der eng mit der bedeutenden Kano-Malschule verbunden ist. Es ist auf Seide ausgeführt und entstand in der Shôwa-Zeit, die Rollmontierung ist mit Jikusaki-Enden aus Knochen gearbeitet.

Diese stimmungsvolle Landschaft eignet sich als Wandschmuck im Tokonoma ebenso wie als kultivierter, ruhiger Akzent in einem klassisch oder modern eingerichteten Wohnraum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.