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Berglandschaft mit Kranichen im Morgenrot

Kakemono, Unikat, 200 x 52 cm
Artikelnummer: 5571

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Über schroffen, von Kiefern bewachsenen Felsen steht am Himmel eine zartrote Morgensonne, während im Dunst dahinter weitere Bergzüge in kühlem Blaugrau verschwimmen. Eine Kette weißer Kraniche zieht durch das Bild und verbindet die obere, in Nebel gehüllte Bergwelt mit einem im unteren Bildbereich sichtbaren kleinen Pavillon.

Kraniche gelten in Japan seit jeher als Boten des Glücks und langen Lebens, und ihr Flug durch die stille Bergluft verleiht dieser Landschaft eine feierliche, fast erzählerische Note. Feine Farbakzente in Grün und Blau heben sich zurückhaltend von den erdigen Ockertönen der Felsen und Kiefern ab.

Das auf Seide gemalte Kakemono ist in blaugrünem, gemustertem Brokatstoff montiert und mit Rollstäben aus Knochen versehen. Signatur und rotes Siegel des Malers finden sich am unteren linken Bildrand. Als sorgfältig komponiertes Unikat verbindet dieses Rollbild Landschaftsmalerei mit klassischer Symbolik japanischer Glücksmotive.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.