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Berglandschaft mit Pagode und Kiefern

Kakemono, Unikat, 194 x 65 cm
Artikelnummer: 3888

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 65 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In warmen, goldbraunen Seidentönen entfaltet sich eine weite Berglandschaft, in der sich ein schmaler Wasserfall durch schroffe Felsen zwängt, während zwischen knorrigen Kiefern die Dachspitze einer kleinen Pagode hervorlugt und dem Bild einen Hauch stiller Zivilisation inmitten wilder Natur verleiht.

Die dichte, atmosphärische Staffelung von Fels, Wasser und Baumwipfeln erzeugt eine fast schwebende Tiefenwirkung und erinnert an die große Tradition der chinesisch inspirierten Gebirgsmalerei, die in Japan von zahlreichen Literatenmalern aufgegriffen und über Generationen weiterentwickelt wurde. Eine kalligrafische Inschrift mit rotem Siegel ergänzt die Komposition am oberen Bildrand.

Gemalt auf Seide, mit Achsenenden aus Holz versehen und aus der Shôwa-Zeit stammend, ist dieses handgemalte Unikat ein stimmungsvolles Beispiel klassischer Bergmalerei, das mit seiner warmen Farbigkeit und feinen Pinselführung besonders anspricht und lange fasziniert. Solche Landschaften galten als Sinnbild für Weitblick und innere Ruhe und wurden gerne in gehobenen Wohnräumen gezeigt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.