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Berglandschaft mit Teehaus am Fluss

Kakemono, Unikat, 165 x 60 cm
Artikelnummer: 3588

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 165 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Über einem stillen Flusslauf ballen sich zerklüftete Felsen zu dichten, moosbewachsenen Formationen, während sich zwischen ihnen ein zweistöckiges Teehaus in den Nebel schmiegt. Die gedeckten Erdtöne des Papiers werden von leuchtend türkisfarbenen Kiefern und einem Baum mit korallenroten Blütenbüscheln unterbrochen, die der ruhigen Szenerie einen unerwarteten Farbakzent verleihen. Ein strohgedecktes Pavillon lädt am Ufer zum Verweilen ein, so wie es die klassische chinesisch-japanische Gelehrtenmalerei gerne inszeniert.

Die Komposition folgt der Tradition der Landschaftsmalerei, in der Architektur, Wasser und Gebirge zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Am oberen Bildrand ergänzt eine kalligrafische Inschrift das Motiv und verweist auf den poetischen Titel des Werks, der von "Bergfarben und Wellenlicht" spricht. Die feine Linienführung der Felsen und die sorgfältig gesetzten Farbtupfer zeugen von handwerklichem Können und einem geübten Pinsel.

Als handgemaltes Unikat auf Papier, montiert in einer gemusterten Seidenbrokat-Einfassung, vereint dieses Kakemono die Ruhe einer zurückgezogenen Gelehrtenwelt mit dekorativer Wirkung. Es eignet sich für Sammler traditioneller japanischer Rollbilder ebenso wie für alle, die einer Wohnung einen Hauch fernöstlicher Kontemplation verleihen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.