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Berglandschaft mit Torii-Tor

Kakemono, Unikat, 180 x 58 cm
Artikelnummer: 3466

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein blau schimmernder Gipfel erhebt sich über einer weiten, von Nebelbändern durchzogenen Landschaft, während sich ein schmaler Pfad zwischen Kiefern und Zedern hinauf zu einem kleinen roten Torii-Tor schlängelt. Am Fuß des Berges liegen terrassierte Reisfelder und ein strohgedecktes Bauernhaus, sodass sich vor dem Betrachter das Bild einer gesamten, in sich stimmigen Kulturlandschaft entfaltet.

Das Torii markiert den Übergang zu einem heiligen Bezirk und verweist auf die enge Verbindung zwischen Landschaft und Shintō-Glauben in Japan, in dem Berge häufig selbst als Wohnsitz von Gottheiten verehrt werden. Die klare, in gedeckten Grün- und Blautönen gehaltene Farbgebung unterstreicht diese fast andächtige Stimmung der Szenerie.

Das Kakemono wurde in der Heisei-Zeit von Hand auf Papier gemalt und mit hölzernen Jikusaki montiert. Die Signatur am unteren Bildrand weist es als eigenhändiges Werk eines japanischen Malers aus. Ein stimmungsvolles Rollbild für alle, die klassische japanische Landschaftsmalerei mit spirituellem Bezug schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.