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Berglandschaft mit Trauerweiden am Fluss

Kakemono, Unikat, 170 x 53 cm
Artikelnummer: 3592

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Sanft geschwungene Trauerweiden hängen über einem breiten Flusslauf, während sich im Hintergrund massive, mit feinen Pinsellinien gezeichnete Berge auftürmen. Am Fuß der Hänge liegt, halb verborgen zwischen Bäumen, ein kleines Gehöft mit blau schimmerndem Dach, zu dem eine schmale Steinbrücke führt – ein typisches Motiv der Gelehrtenmalerei, das zur stillen Betrachtung einlädt. Kleine Details wie ein Wasserfall im Mittelgrund und einzelne Bäume am Ufer geben der Szene zusätzliche Tiefe.

Die Malerei ist in gedämpften, erdigen Tönen gehalten und lebt von der Feinheit der Linienführung, mit der Astwerk, Blattwerk und Gebirgskonturen herausgearbeitet sind. Diese zurückhaltende Farbigkeit verleiht der Szene eine beinahe meditative Tiefe, wie sie für Landschaftsdarstellungen der Shôwa-Zeit charakteristisch ist, und lässt den Blick des Betrachters ruhig von Vordergrund zu Horizont wandern.

Gemalt auf Papier und gerahmt von einer floral gemusterten Einfassung in Blau- und Brauntönen, zeigt dieses Kakemono die japanische Vorliebe für Landschaften, in denen sich Mensch und Natur in stiller Eintracht begegnen. Ein Rollbild für alle, die eine ruhige, kunstvoll gestaltete Flusslandschaft mit viel Liebe zum Detail zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.