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Berglandschaft mit Wasserfall und Pavillon

Kakemono, Unikat, 177 x 47 cm
Artikelnummer: 3842

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein schmaler Wasserfall stürzt zwischen dicht bewachsenen Felswänden in ein ruhiges Tal, an dessen Ufer sich ein kleiner offener Pavillon mit einer sitzenden Gestalt findet – ein typisches Motiv literatennaher Landschaftsmalerei, das zur inneren Einkehr und stillen Betrachtung der Natur einlädt und den Blick des Betrachters sanft durch das Bild führt.

In feinen, überwiegend monochromen Tuschtönen sind Bäume, Felsen und das fließende Wasser gestaltet, während vereinzelte warme Akzente dem Bild zusätzliche Tiefe verleihen und den Blick sanft durch die Komposition führen. Eine kalligrafische Inschrift mit rotem Siegel begleitet die Szenerie am oberen Bildrand und rundet das Gesamtbild stimmig ab.

Gemalt auf Papier in der Shôwa-Zeit und traditionell mit Achsenenden aus Holz montiert, zeugt dieses handgemalte Unikat von der ruhigen, konzentrierten Bildsprache klassischer japanischer Tuschmalerei und eignet sich als kontemplativer Blickfang für Liebhaber ostasiatischer Kunst, die eine stille Naturszene zu schätzen wissen. Solche Werke wurden traditionell in Nischen (Tokonoma) präsentiert und je nach Jahreszeit gewechselt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.