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Berglandschaft mit Wasserfall

Kakemono, Unikat, mit Box, 180 x 62 cm
Artikelnummer: 5375

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus dichtem Nebel ragen schroffe Felsgipfel empor, während ein Wasserfall in mehreren Kaskaden über dunkles Gestein in die Tiefe stürzt. Am Fuß der Klippen duckt sich eine kleine strohgedeckte Hütte zwischen knorrigen Kiefern – ein Rückzugsort inmitten wilder Natur, wie er in der klassischen chinesisch-japanischen Landschaftsmalerei immer wieder aufgegriffen wird. Kraniche ziehen als winzige Punkte durch den diesigen Himmel und unterstreichen die Weite der dargestellten Gebirgswelt.

Die Szenerie ist in feiner Handmalerei auf Seide ausgeführt, mit zarten Grau- und Ockertönen für den Nebel und kräftigeren Blaugrün-Akzenten für die Kiefern, die der Tiefe des Bildes zusätzlichen Reiz verleihen. Die Signatur und die roten Künstlersiegel oben rechts verraten die Handschrift eines geübten Malers der Shōwa-Zeit, der mit sicherem Pinselstrich zwischen aufgelöster Ferne und detailreichem Vordergrund vermittelt.

Das Kakemono kommt in einer vom Künstler eigens signierten Holzbox (Tomobako), was auf eine bewusste, sorgfältige Anfertigung schließen lässt. Die Montierung mit goldfarbener, floral gemusterter Bordüre und Läufern aus Kunststoff rundet das stimmige Gesamtbild ab – ein ruhiges, meditatives Landschaftsbild für Freunde traditioneller japanischer Malkunst, das sich ebenso im Wohnraum wie im Teezimmer entfalten kann.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.