Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Bergtempel im Morgennebel

Kakemono, Unikat, 187 x 49 cm
Artikelnummer: 4413

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 187 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen zerklüfteten, in Nebel gehüllten Felsformationen erhebt sich ein mehrstöckiger Tempelpavillon, dessen geschwungene Dächer sich hell gegen die dunstigen Berge abheben. Eine kleine orangerote Sonne steht tief über der Szenerie, während ein knorriger Kiefernzweig und ein blühender Pflaumenbaum den unteren Bildrand rahmen. Die Farbpalette aus gedämpften Grün-, Blau- und Ockertönen erzeugt eine ruhige, fast meditative Stimmung.

Diese Landschaftsdarstellung entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) und wurde vollständig handgemalt auf Seide, dem klassischen Trägermaterial für aufwendigere Kakemono. Motive mit Tempelanlagen in bergiger Landschaft greifen die lange Tradition chinesisch inspirierter Landschaftsmalerei auf, die in Japan seit Jahrhunderten gepflegt wird und häufig eine Sehnsucht nach Rückzug und Kontemplation ausdrückt.

Die Rollstäbe sind mit Knochenenden versehen, ein Hinweis auf die sorgfältige Verarbeitung des Stücks. Als handgemaltes Unikat verbindet dieses Rollbild klassische Bildsprache mit einer angenehm ruhigen, erzählerischen Komposition und eignet sich für Liebhaber traditioneller japanischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.