Bergtempel im Morgennebel
Verkauft – nicht mehr erhältlich
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Details zu dem verkauften Stück
- Höhe 187 cm
- Breite 49 cm
- Artikel-Typ Kakemono
- Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
- Jikusaki Knochen
- Material Honshi Seide
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
Nicht mehr verfügbar
Artikelbeschreibung
Zwischen zerklüfteten, in Nebel gehüllten Felsformationen erhebt sich ein mehrstöckiger Tempelpavillon, dessen geschwungene Dächer sich hell gegen die dunstigen Berge abheben. Eine kleine orangerote Sonne steht tief über der Szenerie, während ein knorriger Kiefernzweig und ein blühender Pflaumenbaum den unteren Bildrand rahmen. Die Farbpalette aus gedämpften Grün-, Blau- und Ockertönen erzeugt eine ruhige, fast meditative Stimmung.
Diese Landschaftsdarstellung entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) und wurde vollständig handgemalt auf Seide, dem klassischen Trägermaterial für aufwendigere Kakemono. Motive mit Tempelanlagen in bergiger Landschaft greifen die lange Tradition chinesisch inspirierter Landschaftsmalerei auf, die in Japan seit Jahrhunderten gepflegt wird und häufig eine Sehnsucht nach Rückzug und Kontemplation ausdrückt.
Die Rollstäbe sind mit Knochenenden versehen, ein Hinweis auf die sorgfältige Verarbeitung des Stücks. Als handgemaltes Unikat verbindet dieses Rollbild klassische Bildsprache mit einer angenehm ruhigen, erzählerischen Komposition und eignet sich für Liebhaber traditioneller japanischer Landschaftsmalerei.