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Bergtempel im Wolkenmeer

Kakemono, Unikat, 185 x 40 cm
Artikelnummer: 4351

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Steile, wie aus Nebel geborene Gipfel türmen sich in diesem Rollbild übereinander, während sich zwischen den Felsformationen die Dächer eines kleinen Tempels und einer Pagode erahnen lassen. Ein schmaler Wasserlauf schlängelt sich am Fuß der Berge durch bemooste Felsen, gesäumt von knorrigen Kiefern und blühenden Zweigen.

Diese Art der Wolken- und Nebelberge steht in der ostasiatischen Landschaftsmalerei traditionell für die Unergründlichkeit der Natur und für Orte der Zurückgezogenheit, an denen Gelehrte und Mönche Ruhe suchten. Die begleitende Kalligrafie im oberen Bilddrittel verweist auf einen poetischen Titel und rundet die Komposition zu einem stimmigen Gesamtwerk ab.

Gemalt auf Papier in der Meiji-Zeit und mit einer Fassung aus Holz versehen, zeigt dieses Kakemono die für seine Entstehungszeit typische Verbindung aus feiner Detailarbeit im Vordergrund und großzügig ausgesparten Nebelflächen. Ein eindrucksvolles Stück für Sammler antiker japanischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.