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Blüten im Mondlicht

Kakemono, Unikat, 200 x 44 cm
Artikelnummer: 6098

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Okamoto Tohiyoko von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Okamoto Tohiyoko
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vor der weichen, runden Scheibe eines aufsteigenden Mondes zeichnet sich ein blühender Zweig mit gezackten Blättern und zarten weißen Blüten ab, auf dem sich zwei kleine Vögel niedergelassen haben. Die kontrastreiche Gegenüberstellung von dunklem Blattwerk und dem hell leuchtenden Mond verleiht der Komposition eine stille, fast poetische Tiefe, die typisch für die klassische Kacho-ga-Malerei ist. Die feinen Details der Blüten und das ruhige Zusammenspiel der Vögel lassen die Szene besonders lebendig wirken.

Das auf Seide gemalte Kakemono trägt Signatur und Stempel des Künstlers Toyohiko Okamoto (岡本豊彦) und stammt aus der Meiji-Zeit. Der Jikusaki aus Knochen komplettiert die hochwertige, traditionelle Montierung des Rollbildes. Mondmotive verbunden mit Blüten und Vögeln zählen zu den poetischsten Themen der japanischen Malerei und stehen häufig für die stille Schönheit der Nacht sowie für den Wechsel der Jahreszeiten.

Sammler klassischer Vogel- und Blumenmalerei sowie Liebhaber ruhiger, atmosphärischer Kompositionen werden an diesem fein gemalten Kakemono aus der Meiji-Zeit besondere Freude haben.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.