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Bodhidharma (Daruma)

Kakemono, Unikat, 140 x 42 cm
Artikelnummer: 5537

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 140 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit nur wenigen, breiten Pinselschwüngen entsteht auf diesem Kakemono die unverkennbare Gestalt des Bodhidharma, des legendären Begründers des Zen-Buddhismus. Ein einziger geschwungener Strich umreißt Kopf und Gewand, während buschige Augenbrauen, ein wilder Bart und der durchdringende Blick mit knappen, aber sicheren Strichen angedeutet werden.

Diese reduzierte Darstellungsweise steht in der Tradition der Zen-Malerei, in der die Beherrschung des Pinsels und die Unmittelbarkeit der Geste wichtiger sind als naturalistische Genauigkeit. Bodhidharma gilt als Symbol für Ausdauer, Meditation und unerschütterliche Entschlossenheit und ist eines der beliebtesten Motive der japanischen Tuschemalerei.

Entstanden in der Heisei-Zeit, ist das Bild auf Papier gemalt und in edlem Brokatstoff mit goldenen Wolkenmotiven montiert, die Rollstäbe sind aus Holz gefertigt. Signatur und rotes Siegel des Malers am unteren Bildrand machen dieses Kakemono zu einem stimmungsvollen Unikat für Liebhaber zen-buddhistischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.