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Brechende Wellen im Mondschein

Kakemono, Unikat, mit Box, 203 x 60 cm
Artikelnummer: 5635

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 203 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Über bewegten Wellen steht eine blasse Mondscheibe am Nachthimmel – mit wenigen, wohlgesetzten Pinselstrichen fängt dieses Kakemono jenen Moment ein, in dem sich Licht und Wasser begegnen. Die Gischt der brechenden Wellen ist in zarten Grau- und Silbertönen aufgetragen, sodass die Bewegung des Meeres beinahe spürbar wird, während der Mond in stiller Ruhe darüber schwebt.

Das Bild ist vollständig von Hand auf Papier gemalt, eine Arbeit aus der Shôwa-Zeit, die die lange japanische Tradition der Landschaftsmalerei mit ihrem Wechselspiel aus Leere und Andeutung fortführt. Der Jikusaki an den Enden der Rollstäbe ist aus Holz gefertigt und fügt sich unaufdringlich in die schlichte Gesamtwirkung des Werks ein.

Geliefert wird dieses Rollbild in einer eigenen Holzbox, die es vor Licht und Staub schützt und seine Aufbewahrung als klassisches Sammlerstück erleichtert. Für Freunde japanischer Tuschmalerei und maritimer Motive ist dieses Kakemono eine stille, aber ausdrucksstarke Ergänzung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.