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Die Kiefern und die Kraniche

Kakemono, Unikat
Artikelnummer: 3371

Verkauft – nicht mehr erhältlich

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Details zu dem verkauften Stück

  • Artikel-Typ Kakemono
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen zwei mächtigen Gipfeln, deren Flanken sich im Dunst verlieren, wächst eine knorrige Kiefer aus dem Fels und streckt ihre Äste über ein stilles Tal mit strohgedeckten Häusern. Am oberen Bildrand haben sich kleine Kranichgruppen auf den Höhen niedergelassen – kaum mehr als ein paar Pinselstriche, doch von einem aufmerksamen Maler mit sicherer Hand gesetzt.

Kiefer und Kranich gehören zu den ältesten Glückssymbolen der ostasiatischen Malerei: Die immergrüne Kiefer steht für Beständigkeit und langes Leben, der Kranich für Weisheit und ein hohes Alter. In ihrer Kombination wünschen solche Bilder traditionell Langlebigkeit und Wohlergehen – ein Motiv, das gerne in gehobenen Räumen oder zu festlichen Anlässen gehängt wurde.

Das Kakemono ist vollständig von Hand auf Seide gemalt, in zurückhaltenden Grau- und Erdtönen mit feinen Details in der Architektur der Häuser und im Geäst der Kiefer. Als Unikat eines japanischen Malers vereint es klassische Landschaftskomposition mit einer ruhigen, meditativen Bildsprache und eignet sich als stilvoller Blickfang für Liebhaber traditioneller japanischer Rollbilder.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.