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Drache in den Wolken

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 51 cm
Artikelnummer: 5917

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Akinobu von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Akinobu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Der Drache zählt zu den mächtigsten Symbolfiguren der ostasiatischen Mythologie und steht für Stärke, Weisheit und die Kontrolle über Wasser und Wetter. In diesem Kakemono windet sich das mythische Wesen mit wallender Mähne und kraftvollen Klauen durch dichte, in feinen Tuschetönen gemalte Wolkenformationen, sodass sein Körper nur stellenweise sichtbar wird und der Eindruck grenzenloser Bewegung entsteht.

Diese Technik des Verbergens und Andeutens ist typisch für die klassische Drachenmalerei und verstärkt die Aura des Geheimnisvollen, die dem Fabelwesen seit jeher zugeschrieben wird. Der changierende Untergrund in Gold- und Violetttönen der Einfassung unterstreicht die Erhabenheit des Motivs zusätzlich.

Das Bild trägt die Signatur bzw. den Stempel von Kano Akinobu und wird inklusive Holzbox geliefert. Die Handmalerei auf Seide ruht auf einem Achsstab aus Knochen und entstand in der Shôwa-Zeit. Die dynamische Pinselführung verleiht dem Wesen trotz der reduzierten Farbpalette eine beeindruckende Lebendigkeit. Ein imposantes Kakemono für Sammler, die kraftvolle, mythologisch aufgeladene Motive der japanischen Rollbildkunst schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.