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Drache in der Welle

Kakemono, Unikat, 177 x 61 cm
Artikelnummer: 6326

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Yoshiyama von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yoshiyama
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit beeindruckender Energie und fließender Bewegung zeigt dieses handgemalte Kakemono aus der Showa-Zeit einen Drachen, der aus einer gewaltigen Welle emporsteigt. Die kräftigen Pinselstriche und die geschickte Verwendung von Farbverläufen auf feiner Seide verleihen der Szene eine dramatische Tiefe. Der Drache, Symbol für Stärke, Schutz und Wohlstand, windet sich kraftvoll durch die Wassermassen und zieht den Betrachter unmittelbar in seinen Bann.

Das Werk trägt den Stempel von Yoshiyama und überzeugt durch eine meisterhafte Verbindung traditioneller Symbolik mit einer modernen, ausdrucksstarken Gestaltung. Die geschwungene Komposition vermittelt Bewegung und Rhythmus, während Details wie Schuppen, Augen und Klauen präzise herausgearbeitet sind. Die Jikusaki aus Knochen unterstreichen die Hochwertigkeit dieses Einzelstücks und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

Ob als zentrales Kunstwerk in einem Raum oder als Teil einer erlesenen Sammlung japanischer Malerei – dieses Kakemono verbindet die Faszination mythischer Bildmotive mit der kraftvollen Ästhetik der Showa-Periode und verkörpert so zeitlose Dynamik und Eleganz.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.