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Drache

Kakemono, Unikat, 175 x 61 cm
Artikelnummer: 6079

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Yoshihiko von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yoshihiko
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In feinen, mit heller Farbe auf dunklem Seidengrund ausgeführten Konturen windet sich dieser Drache durch dichte Wolkenbänder, den Kopf mit weit aufgerissenen Augen und langen Barteln dem Betrachter zugewandt. Der geschuppte Körper ist in mehreren geschwungenen Windungen dargestellt, die dem Motiv trotz der reduzierten, fast monochromen Farbgebung eine kraftvolle Dynamik verleihen. Diese Art der Drachendarstellung, meist in helleren Linien auf dunklem Fond gemalt, folgt einer traditionsreichen ikonografischen Formel der japanischen Malerei.

Das auf Seide gemalte Werk wird von uns in die späte Edo-Zeit datiert. Der Jikusaki besteht aus Knochen, was für eine sorgfältige, hochwertige Montierung spricht. Die Einfassung des Kakemono wurde altersbedingt jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen und in der Vergangenheit unfachmännisch geklebt; anhand der Produktbilder lässt sich dieser Zustand gut nachvollziehen. Das eigentliche Gemälde selbst ist dagegen gut erhalten.

Da eine fachgerechte Reparatur der Einfassung mit hohen Kosten verbunden wäre, empfehlen wir, das Gemälde stattdessen gerahmt zu präsentieren. Für Sammler historischer Drachenmotive und Liebhaber der Edo-zeitlichen Malerei bleibt dieses Kakemono trotz der in Mitleidenschaft gezogenen Montierung ein eindrucksvolles Stück mit spürbarer Alterspatina.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.