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Ein Hase im Schnee

Kakemono, Unikat, mit Box, 124 x 70 cm
Artikelnummer: 5700

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 124 cm
  • Breite 70 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein kleiner Hase sitzt reglos in einer verschneiten Kiefernlandschaft, die mit zurückhaltender Tuschführung und feinen Farbakzenten in Grün gemalt ist. Die karge, weiße Fläche des Papiers wird geschickt als Schnee genutzt, während sich Kiefernzweige und Sträucher darüberlehnen und der Szene Tiefe verleihen.

Das Motiv des Hasen im Winter ist in der japanischen Malerei ein beliebtes Sinnbild für Wachsamkeit und die stille Schönheit der kalten Jahreszeit. Die Signatur am unteren Bildrand deutet auf die sorgfältige Arbeit eines geübten Malers der Meiji-Zeit hin. Der Jikusaki an den Enden der Rollstäbe ist aus Knochen gefertigt, ein Detail, das dem Kakemono einen besonderen, antiquarischen Charakter verleiht.

Geliefert wird dieses Rollbild in einer eigenen Holzbox. Für Sammler winterlicher Motive und traditioneller japanischer Tierdarstellungen ist dieses Kakemono eine reizvolle Ergänzung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.