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Emporsteigender Drache

Kakemono, Unikat, mit Box, 175 x 53 cm
Artikelnummer: 5895

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Tsunenobu von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Tsunenobu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Meiji-Zeit stammt dieses ausdrucksstarke Rollbild, das einen Drachen in kraftvoller, fast senkrechter Aufwärtsbewegung zeigt. Mit heftigen Tuschespritzern und breiten, dunklen Lavierungen entsteht der Eindruck von Sturm und Bewegung, aus dem sich Kopf und gewundener Leib des Wesens mit weit aufgerissenen Augen herausschälen. Die reduzierte, beinahe abstrakte Bildsprache verleiht dem mythischen Tier eine ungestüme, elementare Kraft, wie sie in der klassischen Drachenmalerei Japans immer wieder gesucht wurde.

Das Rollbild trägt Signatur und Siegel im Stil des Malers Kano Tsunenobu und ist auf feiner Seide ausgeführt. Es wird inklusive der signierten Holzbox geliefert, die als zusätzlicher Beleg für Herkunft und Sorgfalt der Aufbewahrung dient.

Aufgrund seiner kraftvollen, vertikalen Bildkomposition eignet sich das Werk besonders gut als Blickfang im Tokonoma oder an einer hohen Wand, wo die Aufwärtsbewegung des Drachen voll zur Geltung kommt. Für Sammler ausdrucksstarker Tuschemalerei ist dieses Unikat ein bemerkenswertes Stück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.