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Enso - Japanische Zen Kalligrafie

Kakemono, Unikat, 140 x 60 cm
Artikelnummer: 6211

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Adachi Taido von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 140 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Adachi Taido
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit einem einzigen, kraftvollen Pinselschwung entsteht der Enso – der offene Kreis der Zen-Kalligrafie, der seit Jahrhunderten für Leere, Vollkommenheit und den ewigen Kreislauf des Werdens steht. Auf diesem Kakemono ist die Geste in dunkler Tusche festgehalten, unregelmäßig im Duktus und gerade dadurch von großer Lebendigkeit.

Begleitet wird der Kreis von einer schwungvollen Kalligrafiezeile in sicherem, fließendem Duktus, die dem Blatt zusätzliche Tiefe verleiht. Das Werk trägt Signatur und Stempel des Kalligrafen Adachi Taido und entstand in der Shôwa-Zeit; gemalt auf Papier, wird es von einer Jikusaki aus Holz eingefasst, die dem Kakemono einen unaufdringlichen, traditionellen Abschluss gibt.

Die reduzierte, beinahe meditative Bildsprache macht dieses Rollbild zu einem idealen Blickfang für ruhige Räume oder einen Ort der Kontemplation. Wer Wert auf die stille Kraft klassischer japanischer Zen-Kunst legt, findet in diesem handgemalten Unikat ein zeitloses Ausdrucksmittel von Klarheit und innerer Balance.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.