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Enso – Kreis der Erleuchtung

Kakemono, Unikat, 170 x 36 cm
Artikelnummer: 6160

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hashimoto Johisa von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 36 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hashimoto Johisa
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit einem einzigen, kraftvollen Pinselschwung ist dieser Ensō – der berühmte Zen-Kreis – auf das Papier gebannt. Am oberen linken Ansatz beginnt der Strich kräftig und dunkel, um sich im Verlauf der Bewegung leicht aufzuhellen, bevor er sich fast, aber nicht ganz, schließt: eine bewusst offen gelassene Stelle, die für Vollkommenheit im Unvollkommenen steht.

Der Ensō gilt als eines der zentralen Symbole des Zen-Buddhismus. Er steht für Erleuchtung, die Leere und zugleich die Fülle des Universums sowie für die Unmittelbarkeit des schöpferischen Augenblicks, da er in einem einzigen Atemzug entstehen muss und keine Korrektur zulässt. Gerade in dieser Kompromisslosigkeit liegt die besondere Faszination dieser Bildgattung.

Das Blatt trägt Signatur und Siegel von Hashimoto Johisa. Schlicht auf hellem Papier montiert, entfaltet der Kreis seine meditative Wirkung durch pure Reduktion und eignet sich hervorragend für Räume der Stille, etwa einen Tee- oder Meditationsraum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.