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Enso – Meditativer Kreis

Kakemono, Unikat, 120 x 61 cm
Artikelnummer: 6162

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Muneyoshi Hazama von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Muneyoshi Hazama
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ruhig und in sich gekehrt wirkt dieser Ensō, dessen Kreisform mit gleichmäßigem, fast schwebendem Pinselschwung entstanden ist. Der Tuschauftrag changiert zwischen sattem Schwarz und lichten, fast durchscheinenden Stellen, sodass die einzelne Bewegung des Pinsels über die gesamte Fläche hinweg nachvollziehbar bleibt – ein Zeugnis konzentrierter, meditativer Malpraxis.

Als eines der wichtigsten Sinnbilder des Zen-Buddhismus verweist der Ensō auf die Leere, aus der zugleich alles entsteht, sowie auf die Vergänglichkeit und Vollkommenheit des Augenblicks. In der Tradition der Zen-Kalligrafie gilt das Malen eines Ensō weniger als künstlerische Übung denn als spirituelle Praxis, bei der sich die innere Verfassung des Malenden im Bild unmittelbar niederschlägt.

Signiert und gesiegelt ist das Werk von Muneyoshi Hazama. Schlicht montiert, lässt die Arbeit dem Kreis größtmöglichen Raum und eignet sich als stiller, kraftvoller Akzent für minimalistisch gestaltete Räume oder als Geschenk zu besonderen, besinnlichen Anlässen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.