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Enso - Zen Kalligrafie auf gesprenkeltem Papier

Kakemono, Unikat, 130 x 64 cm
Artikelnummer: 6212

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Fukumoto Sekisho von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 64 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Fukumoto Sekisho
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf fein gesprenkeltem, warmtonigem Papier setzt sich ein dick aufgetragener, erdig wirkender Tuschekreis ab – der Enso, dessen leicht offene Form dem Betrachter Raum für eigene Interpretation lässt. Die changierende Papierstruktur verleiht dem Hintergrund eine gealterte Anmutung, die dem klassischen Motiv zusätzliche Tiefe verleiht.

Links neben dem Kreis verläuft eine knappe, kraftvoll gesetzte Kalligrafiezeile, die das Zusammenspiel von Form und Leere unterstreicht. Das Kakemono trägt Signatur und Stempel des Kalligrafen Fukumoto Sekisho und entstand in der Shôwa-Zeit; die Montierung mit goldfarbenen Ornamentbahnen und Lotusmuster verleiht dem auf Papier gemalten Werk einen festlichen Rahmen, ergänzt durch eine Jikusaki aus Holz.

Der Enso zählt zu den bekanntesten Motiven der Zen-Kalligrafie und wird häufig mit Vollendung, Unendlichkeit oder auch der Schönheit des Unvollkommenen assoziiert. Dieses handgemalte Unikat bringt diese stille Symbolkraft in Wohn- oder Meditationsräume und ist ein eindrucksvolles Zeugnis japanischer Kalligrafiekunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.