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Enso - Zen Kalligrafie

Kakemono, Unikat, 109 x 60 cm
Artikelnummer: 6093

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Tamai Kazan von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 109 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Tamai Kazan
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein locker, aber sicher geführter Pinselkreis bildet das Zentrum dieses Kakemono, flankiert von einer mehrzeiligen kursiven Inschrift, die dem Enso zusätzlichen Kontext verleiht. Der Kreis ist bewusst offen belassen, ein charakteristisches Merkmal dieses Zen-Motivs, das Unvollständigkeit und die Vergänglichkeit allen Seins symbolisiert. Zwei rote Siegel im oberen und linken Bildbereich ergänzen die Komposition und unterstreichen die Authentizität des Blattes.

Das Werk ist auf Papier ausgeführt, trägt Signatur und Stempel des Künstlers Tamai Kazan (玉井香山) und stammt aus der Meiji-Zeit. Der Jikusaki aus Holz komplettiert die klassische, zurückhaltende Montierung des Rollbildes. Der Enso zählt zu den bekanntesten Bildzeichen der Zen-Kalligrafie und wird traditionell in einem einzigen, unkorrigierbaren Pinselschwung vollendet, wodurch jedes Exemplar einzigartig bleibt.

Dieses Kakemono spricht Sammler und Liebhaber der Zen-Ästhetik gleichermaßen an und eignet sich durch seine reduzierte, kraftvolle Bildsprache sowohl für traditionell als auch für zeitgenössisch eingerichtete Räume.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.