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Falke

Kakemono, Unikat, 195 x 48 cm
Artikelnummer: 3947

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wachem, scharfem Blick sitzt ein Falke auf einem knorrigen Kiefernast, das Gefieder in feinsten Grau- und Brauntönen fein herausgearbeitet, während sich die Krallen fest um das Holz schließen – ein Moment konzentrierter Wachsamkeit, meisterhaft eingefangen und bis ins kleinste Detail sorgfältig ausgeführt.

Falkendarstellungen zählten in Japan traditionell zu den bevorzugten Motiven des Kriegeradels, da der Vogel für Mut, Stärke und Entschlossenheit steht und häufig auch als Statussymbol geschätzt wurde. Die Pinselführung im Gefieder ist außerordentlich detailreich, während die Kiefer im Hintergrund mit lockereren, freieren Strichen angedeutet wird und einen reizvollen Kontrast zur präzisen Vogeldarstellung bildet.

Gemalt auf Papier in der Shôwa-Zeit und mit Achsenenden aus Knochen versehen, ist dieses handgemalte Unikat ein eindrucksvolles Beispiel klassischer japanischer Vogelmalerei, das durch seine naturgetreue Präzision und kraftvolle Bildwirkung besticht. Solche kraftvollen Tierdarstellungen fanden bevorzugt in repräsentativen Räumen ihren Platz.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.