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Feigen und Trauben

Kakemono, Unikat, 180 x 52 cm
Artikelnummer: 3591
  • Höhe 180 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja

80,00 €

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Artikelbeschreibung

Mit wenigen, sicher gesetzten Pinselstrichen zeigt dieses Kakemono zwei aufgeschnittene Feigen neben einer üppigen Traube blassgrüner Weinbeeren. Die zart rosa-violette Färbung des Feigenfruchtfleisches kontrastiert reizvoll mit dem kühlen Grün der Trauben und verleiht der Komposition eine angenehme Frische. 

Die Formen sind mit runden, weichen Konturen wiedergegeben, während feine Lasuren die räumliche Wölbung der Früchte andeuten. Ein rotes Künstlersiegel oben rechts rundet die reduzierte, auf das Wesentliche konzentrierte Komposition harmonisch ab. Fruchtstillleben wie dieses gehören zu den beliebten Nebensujets der japanischen Malerei und stehen für Fülle, Genuss und die Wertschätzung der Gaben der Natur. 

Für Sammler, die neben klassischen Landschafts- und Figurenmotiven auch kleinere, dekorative Stillleben schätzen, ist dieses Kakemono eine charmante Ergänzung.

Oft nachgefragt

Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Heisei (1989–2019), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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