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Fliegende Wildgans

Kakemono, Unikat, 186 x 51 cm
Artikelnummer: 3968

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit ausgebreiteten Schwingen gleitet eine Wildgans schräg durch den Bildraum, den Hals gesenkt, die orangeroten Füße bereits zur Landung angewinkelt. Der Künstler hat das Gefieder mit wenigen, sicheren Pinselstrichen in Grau- und Brauntönen aufgebaut und dabei die Dynamik des Fluges eindrucksvoll eingefangen. Unterhalb der Gans erscheint ein knorriger Zweig mit rot gefärbtem Herbstlaub, der die Jahreszeit andeutet und der Komposition einen ruhigen Gegenpol zur Bewegung des Vogels gibt.

Die Wildgans zählt in der japanischen Malerei zu den beliebten Motiven des Herbstes: Als Zugvogel steht sie für Aufbruch, Weite und den Wechsel der Jahreszeiten. Gemalt wurde das Kakemono in der Shôwa-Zeit auf feiner Seide, die dem Bild eine warme, leicht patinierte Tönung verleiht. Der Bildträger ist klassisch auf Holz aufgezogen.

Das Rollbild eignet sich hervorragend für Sammler traditioneller japanischer Vogelmalerei ebenso wie für alle, die ihrem Zuhause mit einem stimmungsvollen Naturmotiv einen Hauch fernöstlicher Ruhe verleihen möchten. Die Kombination aus lebendiger Bewegung und herbstlicher Stille macht dieses Werk zu einem vielseitig einsetzbaren Blickfang.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.