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Flusslandschaft mit Segelbooten

Kakemono, Unikat, 159 x 49 cm
Artikelnummer: 3820

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 159 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine sanfte, fast schwebende Stimmung liegt über dieser Flusslandschaft: Zwischen bizarr aufragenden Karstfelsen gleiten kleine Segelboote durch ruhiges Wasser, während sich die Konturen der fernen Berge im Dunst allmählich auflösen. Vereinzelte Fischerhütten und windgebeugte Bäume säumen die Ufer und geben der Szenerie menschliches Maß, während weitere Boote im Bildhintergrund die Weite des Flusslaufs andeuten.

Grün- und Grautöne dominieren die Komposition und verleihen der Szenerie eine kühle, beinahe südchinesisch anmutende Atmosphäre, wie sie in der japanischen Kakemono-Malerei als Sehnsuchtsbild ferner, unberührter Flusslandschaften seit jeher beliebt war. Eine kalligrafische Inschrift mit rotem Siegel ergänzt die Komposition am oberen Bildrand. Das Papierbild wurde in der Shôwa-Zeit gemalt und trägt Achsenenden aus Holz.

Die feine Staffelung von Fels, Wasser und Booten zeugt von geübter Hand und großem Gespür für Tiefe und Raum. Dieses handgemalte Unikat bringt eine ruhige, weite Wasserwelt in die eigenen vier Wände und lädt zu langem, versunkenem Betrachten ein, ganz im Sinne der stillen Kontemplation, die diese Bildgattung seit Jahrhunderten prägt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.