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Flusslandschaft mit Weidenbaum

Kakemono, Unikat, 155 x 38 cm
Artikelnummer: 3905

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 155 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen sanft geschwungenen Berggipfeln öffnet sich der Blick auf ein ruhiges Flusstal, in dem ein kleines Boot dahingleitet, während im Hintergrund die Dachspitze eines Gebäudes zwischen Kiefern hervorschimmert und im Vordergrund die überhängenden Zweige einer Weide das Ufer säumen und sanft im Wind zu schwingen scheinen.

Die klare Staffelung von nahen und fernen Bildebenen erzeugt eine ruhige, fast schwebende Raumtiefe, wie sie für die literatennahe japanische Landschaftsmalerei charakteristisch ist und dem Betrachter das Gefühl gibt, selbst durch das Tal zu wandern. Eine kalligrafische Inschrift mit rotem Siegel begleitet die Szene am oberen Bildrand und rundet das Bild ab.

Entstanden auf Papier in der Shôwa-Zeit und mit Achsenenden aus Knochen versehen, ist dieses handgemalte Unikat ein stilles, ausgewogenes Beispiel klassischer japanischer Flusslandschaftsmalerei mit feinem Sinn für Komposition und Raum, das lange Freude bereitet. Motive dieser Art galten als beliebte Wahl für die wärmere Jahreszeit, wenn Flüsse und Ufer im Zentrum vieler Bildkompositionen standen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.