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Frühling und Herbst – 2er Set

Kakemono, Unikat, 192 x 57 cm
Artikelnummer: 6175

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Eishin von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Eishin
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Rollbilder, die sich zu einem stimmungsvollen Jahreszeiten-Paar ergänzen: Auf der einen Bildrolle erhebt sich ein von Nebel umspielter Kiefernfelsen mit blühendem Pflaumenbaum, ein Sinnbild des Frühlings, während die zweite Rolle dieselbe Landschaft im Herbst zeigt, mit rot verfärbtem Laub und einem kleinen Segelboot, das durch den diesigen Bildraum gleitet.

Nebelverhangene Berge im Hintergrund verbinden beide Kompositionen zu einer harmonischen Einheit und verweisen auf den steten Wandel der Jahreszeiten, ein zentrales Thema der klassischen japanischen Landschaftsmalerei. Die zurückhaltende, in feinen Grautönen gehaltene Lavierung lässt den floralen und herbstlichen Farbakzenten umso mehr Wirkung.

Beide Blätter tragen Signatur und Siegel von Kano Isenin Eishin und sind aufwendig auf goldfarbenem Brokat mit blauer Bordüre montiert. Als zusammengehöriges Set entfalten die beiden Kakemono ihre volle Wirkung erst im gemeinsamen Hängen und bieten eine besonders elegante, wechselnde Raumgestaltung je nach Jahreszeit.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.