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Frühling

Kakemono, Unikat, 130 x 35 cm
Artikelnummer: 5715

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 35 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Unter einem zart blühenden Zweig steht eine junge Frau im Kimono, einen Fächer in der erhobenen Hand, den Blick nach oben zu den Blüten gerichtet. Die leichte, fast schwebende Haltung der Figur und der helle, blaue Bildgrund verleihen der Szene eine spielerische Frische, die den Beginn des Frühlings förmlich einfängt.

Dieses Kakemono gehört zu einer Darstellung der vier Jahreszeiten, in der jedes Bild einen eigenen Charakter und eine eigene Stimmung trägt. Für den Frühling wählte der Maler hier eine menschliche Figur statt einer reinen Landschaft, was der Szene eine besondere Lebendigkeit und Erzählfreude verleiht. Gemalt ist die Darstellung auf Seide, deren feine Textur den zarten Farbtönen von Kimono und Blüten zusätzliche Leuchtkraft verleiht.

Der Jikusaki an den Rollstabenden ist aus Holz gefertigt. Dieses Kakemono aus der Meiji-Zeit ist eine reizvolle Ergänzung für Sammler, die sich für die Darstellung der Jahreszeiten in der japanischen Malerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.