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Frühlingsdörfchen im Nebel

Kakemono, Unikat, 195 x 44 cm
Artikelnummer: 6321

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Ozeki Keishū von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ozeki Keishū
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In sanftem Licht und zarten Farben öffnet sich dem Betrachter bei diesem handgemalten Kakemono ein malerisches Frühlingsdorf, das sich inmitten blühender Kirschbäume und geheimnisvoller Nebelschwaden erstreckt. Die meisterhafte Komposition lässt den Blick durch ein verschlungenes Landschaftsbild wandern, vorbei an kleinen Häusern, filigranen Bäumen und Figuren, die das alltägliche Dorfleben einfangen. Der zarte Farbauftrag auf feiner Seide verleiht der Szene eine atmosphärische Tiefe, die zwischen Traum und Realität schwebt.

Das Werk trägt den Stempel von Ozeki Keishu und stammt aus der Showa-Zeit. Die hochwertigen Jikusaki aus Knochen ergänzen das traditionelle Erscheinungsbild und unterstreichen den besonderen Wert dieses Unikats. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel für die feinsinnige Landschaftsmalerei Japans, in der Natur und Mensch harmonisch zusammenfinden.

Dieses Kakemono eignet sich ideal für Liebhaber japanischer Kunst, die auf der Suche nach einem Werk sind, das sowohl Ruhe als auch Lebendigkeit ausstrahlt. Es setzt einen poetischen Akzent in jedem Raum und lädt dazu ein, immer wieder neue Details zu entdecken.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.