Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Frühlingslandschaft am Fluss

Kakemono, Unikat, 178 x 60 cm
Artikelnummer: 4196

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 178 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein weites Flusspanorama öffnet sich in zarten Blau- und Grüntönen, gesäumt von blühenden Kirschbäumen, einem traditionellen Dorf mit rot gedeckten Dächern und einer Pagode am gegenüberliegenden Ufer. Im Vordergrund wiegt sich ein Weidenbaum im Wind, während ein Angler in seinem kleinen Boot geduldig auf dem ruhigen Wasser verharrt.

Diese farbenfrohe Frühlingslandschaft verbindet mehrere klassische Motive der ostasiatischen Malerei – blühende Kirschbäume, Weidenzweige und ein bewohntes Flussufer – zu einer idyllischen Gesamtkomposition, die die Lebendigkeit und den Aufbruch des Frühlings einfängt. Eine kurze Kalligrafiezeile oben links betitelt die Szene poetisch.

Das Bild ist auf Papier gemalt, mit Holzstäben montiert und stammt aus der Heisei-Zeit. Mit seiner reichen Farbpalette und detailreichen Komposition ist dieses Kakemono ein besonders lebendiges und dekoratives Beispiel japanischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.